Arbeitsplatz des Texters Olaf von Beuningen alias Goetzart

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Ich mache Ihre Erinnerungen zu einem unvergesslichen Buch

Olaf von Beuningen

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Blogographie

Liebe Leser,

am 05.01.2021 und nachfolgend an jedem Dienstag von 10-12 Uhr findet meine kostenlose telefonische Beratung zum Schreiben Ihrer Biographie statt: Rufen Sie an und ich helfe Ihnen bei Ihrem Projekt!!!

Olaf von Beuningen

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Die Sonne scheint

Manch Unbill einem das Wetter bringt,

bei Regen und Nebel oft wenig gelingt.

Die Landschaft ist trübe, das Leben dann auch,

kein Hochgefühl und kein Schmetterling im Bauch.

Aber jetzt und heute, es ist Mitte März,

da kommt die Sonne, erwärmt erstmals das Herz;

zudem ist noch Freitag und ein Blick aus dem Fenster

vertreibt allen Muff und die Wintergespenster!

Nur schöne Dinge im Kopf herumschwirren;

der Frühling ist da, oder sollt´ ich mich irren?

 

 

Edelweiss oder vom Umgang mit Wertvollem

 

Ich mag die Blumen allesamt

und keine wird bei mir verdammt;

doch auch die Flora ist verschieden,

die Brennessel wird oft gemieden,

die Rosen werden gern verschenkt,

mit Blumen wird oft abgelenkt.

Vor kurzer Zeit ist es mir gelungen,

bin bis zum Edelweiss vorgedrungen!

Ich blieb dort auf dem Gipfel stehen

und hab´ die Blume angesehen,

wie sie dort stand

am Felsenrand.

Die Wurzeln in der kargen Erde,

vorbei trabt eine Gemsenherde

 

Der Püsterich

 Eine Klimaanlage einst draußen stand,

dass niemand irgendwie sinnvoll fand.

Doch niemand merkte, was es sollte

der Schlauch des Gebläses sich drinnen entrollte.

Drum achte drauf, was Deine Augen sehen,

muss nicht im Zusammenhang mit der Wirkung stehen,

die ein solcher Püsterich entfaltet

und dadurch stark die Luft erkaltet.

Normalerweise angenehm kühl,

doch diesmal ist es nicht so schwül;

so geht es gut auch ohne Kasten,

die Hitze heut´ lässt niemand ausrasten.

Trotzdem will jeder sein Ding behalten,

noch mehr Mobiliar verwalten

Schönheit kommt und geht

 Einst eine Lilie am Feldesrand stand

sie bisher kaum Beachtung fand

Erst als die Sense kam bedrohlich nah´

und es beinah´ um sie geschah,

da hielt der Knecht im Schwunge inne,

"da ist ja wohl ´ne Pause drinne",

sprach er erstaunt und bückte sich;

solch´ Schönheit sah er bisher nicht

Mäht drum herum das Gras ganz runter,

die Lilie leuchtet um so bunter

 


Grünphase

Kommen wir nun zum positiven Ende:

Warten

(3) Grünphase

Einfach weiter ohne Halten;

nicht einmal Herunterschalten

Es geht voran in meine Richtung,

vor Freude kommt die nächste Dichtung!

 

Hab´ bald schon Zeit, sie aufzuschreiben

Denn ich seh´ rot, muss stehen bleiben....

 

Nichts für ungut, Ihr Verkehrsteilnehmer und bis bald!

 


Gelbphase

Genug gewartet? Dann nun weiter:

Warten

(2) Gelbphase

Das Leben ist wie eine Gelbphase in Hamburg oder eine Gelbphase in Köln:

Mal kürzer und mal länger....

 

 


Rotphase

Grüßt Euch: kommen wir heute und in den beiden nächsten Tagen zu einem Ärgernis für viele Menschen; ein Thema, bei dem jeder Erwachsene mitreden kann!

Warten

(1) Rotphase

Alles muss geregelt sein,

das sehe ich ja wirklich ein.

Doch wenn ich so im Auto sitze

und stehe, statt mich zu bewegen,

dann weiß ich auch ganz ohne Witze,

dass Ampeln sind kein wahrer Segen!

In 50 Jahren Berufsverkehr

steh´ ich bei rot 3 Monate und mehr!

Hallo Freunde!

Weiter geht die Reise raus aus der Karnevalskaschemm ran an den Rhein und seine faszinierende Geschichte:

Rheingold

Als Niedersachse glaubt man nicht,

was viele Rheinländer erpicht

Es ist das Kölsch genau wie Wein,

von Ahr und Mosel muß er sein

Ein gutes Pils gibt´s nur aus Flaschen,

mit Jever füll´ ich mir die Taschen,

denn das muß es sein, wenn ich Freizeit habe

auf Radtouren ich mich daran labe

Am Rhein entlang, das Bier am Mann,

die Pause ich kaum erwarten kann

Ein ruhiges Plätzchen, doch woher nehmen

die Menschenmassen können mich lähmen

 


Aus dem Kölner Kanreval

Eines meiner Lieblingsgedichte: wer mal in Köln mittendrin war, wird alles verstehen...

Abwärts

Es war ein kleines rotes Männchen,

vom Farbton her fast wie ein Flämmchen

das tanzte in der Hölle rum,

doch irgendwann wurd´s ihm zu dumm

rein in den Fahrstuhl und nach oben,

ein bisschen mit den Menschen toben

Die Tür geht auf, er tritt hinaus

Doch was ist das, Du lieber Graus!

Gar viele Monster, Teufel, Drachen

das Leben hier zu Hölle machen

Das Männchen gelandet Knall auf Fall

im Rheinland und im Karneval!

 

Es ist doch alles relativ

 

Ich wohne recht schön am Waldesrand;

das ist nur relativ schön, weil der Wald von Raupen zerfressen wird

Ich habe in meiner Firma eine sehr flexible Arbeitszeit;

das ist nur relativ vorteilhaft, denn ich muß in aller Frühe aufstehen, um dem Stau der 8 Uhr 30-Gleitzeitler auszuweichen.

Ich verdiene ganz gut,

aber fast alle, die ich kenne, verdienen mehr

 

Dein Stuhl

Setz Dich drauf und lass Gedanken fliegen –

Beine hochlegen wird meistens nicht siegen

bedeutet der Stuhl das Kind in Dir auch,

als Reise nach Jerusalem war es mal Brauch

wird gern missbraucht als „Vorstellungsstuhl“,

manchmal auch als Sündenpfuhl

 

Einstellung

Das Leben ist kurz;

ein paar Jahre nur in der Geschichte

aber das ist schnurz,

wenn ich nur darauf verzichte,

an die anderen zu denken;

 


Alltag

  1. Der tägliche Wahnsinn

Alltag

  

Es gibt auf der Welt einen kleinen Mann,

der vieles weiß und einiges kann

nicht mehr und weniger als die meisten könnten,

wenn sie nur wollten und nicht alles verpennten

gar große Talente schlummern in fast allen,

ungenutzt, nicht aktiviert

vielleicht von der Umwelt nicht toleriert

oder aus Furcht hinten runtergefallen...

Der täglich Driss macht Mann und Frau

ganz stumpf in seinen Empfindungen

der eine schluckt; ist nur noch blau

ganz taub in seinen Windungen

Ein Gutteil aller spürt die Gefahr,

und wird noch rechtzeitig gewahr,

daß die eigenen Wünsche so wichtig sind;

erfüllt wurden sie zumeist nur als Kind

Als Erwachsener lernst Du, zurückzustecken,

ein Hoch aufs Gemeinwohl, statt sich auszustrecken

Die Kunst heißt, den Alltag zu überwinden

individuell, ohne andere zu schinden

das Schöne zu suchen wie Musik und Natur,

oder ein Gespräch mit den Nachbarn im Flur

einfach nicht achtlos vorübergehen,

sondern das Umfeld mit Bewußtsein sehen

dann kommt zurück, was man anderen gibt,

dann man auch den kleinen Mann viel mehr liebt


(seit Reinigungspersonal nicht mehr zu bekommen ist…):

1. Die Hausreinigung und andere profane Tätigkeiten zur Alltagsbewältigung werden gemäß dem Bruttoeinkommen (gleitender Schnitt über die drei letzten Monate) zwischen den Partnern der Lebensgemeinschaft aufgeteilt. Etwaige naturgegebene Talente (wie lange schmale Finger) oder Defizite (wie eine Stauballergie) können dabei wegen des jüngst stark aufgekommenen Simulantentums nicht berücksichtigt werden.

Grundsätzlich putzt natürlich der länger, der weniger verdient; allerdings wird die durchschnittliche Stunden-belastung pro Woche (einfacher Nachweis mit Unterschrift der Geschäftsführung oder ein Arbeitszeitmessgerät am privaten Hauseingang reichen aus) mit einem Quotienten von 0,85 reziprok zur geistigen Beanspruchung (Nachweis über Wurzelziehen im Kopf unmittelbar nach dem Nach-hausekommen) mildernd hinzugezogen.

Bis alles ausgerechnet und der Wochenreinigungsplan erstellt ist, ist die Wohnung zwar total verdreckt, aber dann können alle gemeinsam einen Schlag reinhauen!

2. Von WG´s kennt man ja einiges. Seit aber auch Lebens- und sogar Ehe-Gemeinschaften nicht mehr zwingend zweigeschlechtlich sein müssen, ist es auch mit der Liegestätte zur nächtlichen Ruhe nicht mehr so einfach: lag früher in der veralterten heterosexuellen Ehe der Mann zu 90% rechts im Bett (wenn man davor steht), so bekommen andere Formen der Lebensgemeinschaften durchweg Probleme, die durch einfache Reglementierung gelöst werden können:  

-es bleibt dabei: wer sich kurz vor dem Schlafengehen männlicher fühlt als der Partner/die Partnerin, schläft rechts.

-wissen beide nicht, wo sie stehen, können sie auch nicht wissen, wo sie liegen: hier bieten sich folgende Alternativen an:

beide in der Ritze auf- oder übereinander, wechselseitig links und rechts (ein- oder dreistündiger Schlafturnus je nach Sensibilität der Beteiligten) oder völliger Schlafver-zicht, um seine Rolle in der Beziehung suchen.

Bei Geschlechtsumwandlungen innerhalb einer Lebensgemeinschaft muss sich nicht zwangsläufig die Schlafposition der einzelnen Teilnehmer ändern; es sei denn, es handelt sich um eine simultane Umwandlung beider.

4. Bei Erweiterungen der Familie ändert sich generell zumindest periodisch das Schlaf- und Liegeverhalten der Beteiligten. Früher war es so, dass der arbeitende Mann von gravierenden nächtlichen Störungen weitgehend entlastet wurde. Heute kann diese sinnvolle Rücksichtnahme auch die arbeitende Frau oder den arbeitenden Mann betreffen, dessen Mann ein Kind zur Welt gebracht hat.

Das Leben ist um einiges komplexer, verrückter und schwieriger geworden. Zum Glück haben wir Vorschriften, Richtlinien, Leitfäden und Verfahrensanweisungen.